Ab sofort können sich Steuerberaterinnen und Steuerberater mit ihrer digitalen Steuerberater-Identität gegenüber dem Akteneinsichtsportal der Justiz – genau wie Rechtsanwälte – authentifizieren. Neben dem SAFE-Verzeichnisdienst der Bundesrechtsanwaltskammer wird damit nun auch das SAFE-Verzeichnis der Bundessteuerberaterkammer als Anmeldemöglichkeit angeboten.

Das Akteneinsichtsportal der Justiz bietet einen zentralen Zugang zu elektronischen Akten, die von Gerichten und Staatsanwaltschaften nach erfolgreichem Akteneinsichtsgesuch zur Verfügung gestellt werden.

Weitere Informationen und Zugang zum Portal finden Sie auf der offiziellen Webseite des Akteneinsichtsportals unter https://www.akteneinsichtsportal.de

Die Steuerberaterkammer Düsseldorf sucht zur Verstärkung ihres Teams in der Rechtsabteilung zum 01.10.2024 oder früher

einen Volljuristen (m/w/d) in Vollzeit.

Die Steuerberaterkammer Düsseldorf ist die berufliche Selbstverwaltung aller im Kammerbezirk niedergelassenen Steuerberater, Steuerberaterinnen, Steuerbevollmächtigte und Berufsausübungsgesellschaften. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts vertritt sie die beruflichen Interessen ihrer rund 10.000 Mitglieder. Ihr Ziel ist es, den steuerberatenden Beruf als freien Beruf und als Organ der Steuerrechtspflege zu fördern, weiterzuentwickeln und in der Öffentlichkeit zu positionieren.

Zu Ihren Aufgaben gehören neben der eigenständigen Bearbeitung eines Rechtsbereichs die Beantwortung rechtlicher Fragen der Mitglieder, die Kommunikation mit internen und externen Gremien und die Mitgliederinformation. Sie verfügen über ein sicheres und freundliches Auftreten und sind in der Lage uns und unsere Mitglieder gerichtlich und außergerichtlich angemessen zu vertreten und arbeiten gerne im Team. Neben einem angenehmen Arbeitsumfeld erwartet Sie eine abwechslungsreiche, verantwortungsvolle Aufgabe in einem modernen und dynamischen Umfeld. Die Stelle ist auch für einen Berufsanfänger (m/w/d) geeignet.

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Online-Bewerbung an bewerbung@stbk-duesseldorf.de

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Befragung der Steuerberaterschaft zur Wirkung der Aussetzung der Verpflichtung zur Abgabe der monatlichen Umsatzsteuer-Voranmeldung in Neugründungsfällen

Die Pflicht zur Abgabe von monatlichen USt-Voranmeldungen für neu gegründete Unternehmen im Jahr der Gründung und im darauffolgenden Jahr wurde durch das Dritte Gesetz zur Entlastung insbesondere der mittelständischen Wirtschaft von Bürokratie (Drittes Bürokratieentlastungsgesetz) mit Wirkung vom 1. Januar 2021 für sechs Jahre ausgesetzt. 

Unternehmer, die ihre berufliche oder gewerbliche Tätigkeit aufnehmen, haben in diesem Zeitraum ihrem Finanzamt also nicht mehr monatlich eine USt-Voranmeldung zu übermitteln (§ 18 Abs. 2 Satz 5 und 6 UStG). Durch die befristete Aussetzung sollen Existenzgründer gefördert werden. 

Das BMF hat das BZSt, Fachbereich Gesetzesfolgenabschätzung, mit der Evaluierung der Aussetzung der Norm beauftragt. Bei der Evaluierung sollen unter anderem mögliche Auswirkungen der Aussetzung der monatlichen USt-Voranmeldung auf die eingetretenen Entlastungen für Gründer betrachtet werden. 

Hierbei sollen auch die Erfahrungen der Steuerberaterinnen und Steuerberater Berücksichtigung finden. Zu betrachten sind die Besteuerungszeiträume 2022 und 2023. Die Beantwortung der Fragen ist unter https://umfrage.bzst.de/index.php/658623 bis zum 15. Mai 2024 möglich und dauert ca. 10 Minuten.