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Aus- und Fortbildung: Aktuelles

Betriebliche Einzelumschulung als Möglichkeit zur Mitarbeitergewinnung

Neben der regulären Ausbildung oder einer Umschulung bei einem Bildungsträger besteht auch die Möglichkeit, im Anschluss an eine so genannte betriebliche Einzelumschulung über zwei oder zweieinhalb Jahre die Steuerfachangestellten-Prüfung ablegen zu können. Dies kann eine gute Alternative sein, um künftige Mitarbeiter zu finden und diese selbst auszubilden. Für diese Variante, von der noch zu wenig Gebrauch gemacht wird, sprechen folgende Argumente:

  • Eine ggf. unbesetzte Ausbildungsstelle bleibt nicht frei, sondern kann durch einen solchen Bewerber besetzt werden.
  • Ein meist schon älterer Umschüler hat mehr Lebens- und möglicherweise auch Berufserfahrung. Er ist somit leichter und produktiver integrierbar.
  • Umschüler sind in der Regel sehr motiviert, da sie sich bewusst für eine weitere Ausbildung entschieden haben.
  • Eine solche Umschulung kann auch für Studienabbrecher eine gute Chance sein, sich neu zu orientieren.
    Für den Umschüler bestehen Fördermöglichkeiten, die über die Agentur für Arbeit in Anspruch genommen werden können.

Ein Umschüler besucht neben der Ausbildung in der Kanzlei auch die Berufsschule und den ausbildungsbegleitenden Unterricht der Kammer. Wegen der verkürzten Umschulungszeit bedarf es für den erfolgreichen Abschluss natürlich besonderer Lernbereitschaft, aber auch gezielter Unterstützung in der Kanzlei. Die Umschulungsdauer ist vor Abschluss eines Umschulungsvertrages mit der Kammer abzustimmen.

Der Arbeitgeber-Service der Agenturen für Arbeit informiert unter Tel. +49 800 45555-20 (kostenfrei) über Fördermöglichkeiten im Einzelfall. Weitere Informationen auch unter www.dasbringtmichweiter.de.