Für Mitglieder

Aus- und Fortbildung: Rechtliche Hinweise

 

Datenweitergabe an die Bundesagentur für Arbeit

Das zum 1.4.2005 in Kraft getretene neue Berufsbildungsgesetz (BBiG) sieht in § 34 Abs. 3 vor, dass bestimmte Daten der Ausbildenden und Auszubildenden zur Verbesserung der Ausbildungsvermittlung, der Zuverlässigkeit und Aktualität der Ausbildungsvermittlungsstatistik und der Feststellung von Angebot und Nachfrage auf dem Ausbildungsmarkt an die Bundesagentur für Arbeit übermittelt werden dürfen. Es sind dies folgende Angaben:

  • Name, Vorname, Geburtsdatum, Anschrift der Auszubildenden,
  • Name und Anschrift der Ausbildenden, Anschrift der Ausbilddungsstätte,
  • Datum des Beginns der Berufsausbildung.

Auskunftsstellen sind gem. SGB III § 282b Abs. 2 die nach dem BBiG zuständigen Stellen, hier also die Steuerberaterkammer. Die Datenübermittlung erfolgt zu bestimmten Stichtagen. Die Bundesagentur hat die ihr übermittelten Daten und Datenträger spätestens zum Ende des betreffenden Kalenderjahres zu löschen. Angesichts der anhaltenden Probleme auf dem Ausbildungsmarkt wird die Kammer entsprechend der Zielsetzung dieser Vorschrift der Bundesagentur dieses Datenmaterial auf Anforderung zur Verfügung stellen. Ein Widerspruch ist im Einzelfall allerdings jederzeit möglich und in schriftlicher Form an die Kammergeschäftsstelle zu richten.