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Aktuelles

Am 01.08.2022 treten umfassende Neuregelungen des Berufsrechts in Kraft, die weitreichende Auswirkungen für Berufsausübungsgesellschaften haben. Die bisherigen Musterverträge für die Anerkennung von Steuerberatungsgesellschaften verlieren dann ihre Bedeutung. Um die Neugrün-dung von Berufsausübungsgesellschaften zu erleichtern haben wir drei Musterverträge für die An-erkennung als Berufsausübungsgesellschaft aufgelegt. 

Die Digitalisierung schreitet voran und ereilt auch die uns allen bekannte Unterschriftenmappe. Ab dem 1.1.2023 müssen Schriftsätze, Anträge und Erklärungen über das besondere elektronische Steuerberaterpostfach (beSt) an die Finanzgerichte verschickt werden. Was heißt das konkret?

Ab dem 1.1.2023 ist es soweit: Die Steuerberaterplattform startet und mit ihr als erster Anwendungsfall das besondere elektronische Steuerberaterpostfach (beSt). Die Bundessteuerberaterkammer wird über die Steuerberaterplattform allen Berufsangehörigen ein BeSt einrichten. Um bestmöglich auf die Einrichtung und Nutzung vorbereitet zu sein, können Sie schon jetzt einige Vorbereitungsmaßnahmen treffen:

Im Rahmen der pandemiebedingten Wirtschaftshilfen in Nordrhein-Westfalen sind die Bezirksregierungen gemäß § 13 Mitteilungsverordnung verpflichtet, die an die Förderempfangenden geleisteten Zahlungen sowie ggf. bereits erbrachte Rückzahlungen für jedes Steuerjahr an die zuständigen Finanzbehörden mittels eines amtlich vorgeschriebenen Mitteilungsverfahrens zu melden.

Polen, unser Nachbarland im Osten, ist ein wichtiger Handelspartner der Bundesrepublik Deutschland, Standort mit großem Marktpotenzial und steht damit als Investitionsstandort bei einer großen Zahl der Mandanten im Mittelpunkt des Interesses. 

In seiner Sitzung am 10. Juni 2022 gab der Deutsche Bundesrat grünes Licht für die verlängerte Abgabefrist bei den Steuererklärungen 2020 bis 2024. Eine gute Nachricht für alle Steuerberater, die zeigt: Der Einsatz der Bundessteuerberaterkammer (BStBK) hat sich gelohnt. Denn sie macht sich seit Langem für eine derartige Fristverlängerung stark, die der Gesetzgeber nun als Baustein des vierten Corona-Steuerhilfegesetzes auf den Weg gebracht hat.

Nach einem neuen EU-Rechtsakt ist es verboten, unmittelbar oder mittelbar Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung einschließlich Abschlussprüfung, Buchführung und Steuerberatung sowie Unternehmens- und Public-Relations-Beratung zu erbringen für die Regierung Russlands oder in Russland niedergelassene juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft hat den Steuerberaterkammern folgende zusammenfassende Informationen zum baldigen Auslaufen der Corona-Hilfsprogramme zur Verfügung gestellt: