Wegen einer am 14.05.2024 in Kraft getretenen Gesetzesänderung empfehlen wir allen Mitgliedern eine Überprüfung der Impressumsangaben auf der eigenen Homepage. 

Am 14.05.2024 haben sich verschiedene gesetzliche Bezeichnungen geändert, die vor allem das Impressum und die Datenschutzerklärung einer Online-Präsenz betreffen. Die Änderungen basieren weitgehend auf europäischen Vorschriften.

Die Digitalisierung in Deutschland gewinnt an Dynamik, besonders bei einem bedeutenden Projekt: dem digitalen Gewerbesteuerbescheid. Bund, Länder und Kommunen, Unternehmen, Steuerberatungen, Haushalts-, Kassen- und Rechnungslegungs-(HKR-)Systemanbieter sowie IT-Dienstleister sind gleichermaßen herausgefordert, den altbewährten, papierbasierten Prozess rund um die Gewerbesteuer in die heutige Zeit zu überführen. Die flächendeckende Umsetzung schreitet zügig voran. Schon ein Drittel der HKR-Hersteller hat auf die Lösung umgerüstet, und mehrere Kommunen in unterschiedlichen Bundesländern haben bereits vollständig digitalisierte Gewerbesteuerbescheide versendet. Die an der Umsetzung beteiligten Partner des Projektes haben nun über den derzeitigen Stand der Umsetzung informiert. 

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Startschuss der gemeinsamen Fachkräfteinitiative von BStBK, DStV und DATEV

Der Fachkräftemangel betrifft jede Branche, auch die Steuerberatung. Mit dem Ziel dem Fachkräftemangel entgegenzutreten, starteten die Bundessteuerberaterkammer (BStBK), der Deutsche Steuerberaterverband e.V. (DStV) und die DATEV eG beim Deutschen Steuerberaterkongress am 13./14. Mai 2024 eine bundesweite Fachkräfteinitiative. Diese umfasst u. a. eine Imagekampagne, die insbesondere über Social Media und andere digitale Plattformen speziell junge Menschen im Alter von 14 bis 20 Jahren anspricht. Auf der Kampagnenseite www.zahltsichausbildung.de finden Interessierte Informationen über Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen in der Steuerberatung. Ziel der Imagekampagne ist es, die Bekanntheit und Attraktivität der Ausbildung zum/zur Steuerfachangestellten – wie auch des gesamten Berufsbildes – zu steigern. Auf der Kampagnenseite findet sich auch die zentrale Stellenbörse, die einen bundesweiten Überblick zu vakanten Positionen und direkte Bewerbungsmöglichkeiten enthält.

Neben der Imagekampagne beinhaltet die Initiative die Unterstützungskampagne „GEMEINSAM handeln!“. Diese adressiert Steuerkanzleien direkt und unterstützt sie bei der Gewinnung, Bindung und Förderung von Fachkräften. Über die Website www.initiative-gemeinsam-handeln.de werden Kanzleien Werkzeuge, Tipps und Tricks sowie Informationsmaterialien an die Hand gegeben, um den Herausforderungen des Arbeitsmarkts aktiv zu begegnen.

Als dritte Säule der Initiative sind ab dem 2. Halbjahr 2024 Aktivitäten auf Messen, an Schulen und Berufsschulen sowie Hochschulen geplant, um potenziellen Nachwuchs frühzeitig für den Ausbildungsberuf und eine Karriere in der Steuerberatung zu interessieren.

„Unser Beruf bietet alles, was die Generation Z will: Aufstiegschancen, Abwechslung, Sicherheit und hohe Flexibilität. Und weil es überall Steuerberatungskanzleien gibt, können sich die jungen Menschen eine Ausbildung suchen, wo auch immer sie wollen", betont BStBK-Präsident Prof. Dr. Hartmut Schwab. „Eine eigene Kanzlei auch ohne Studium – nicht viele Berufe bieten eine solche Karriere. Zudem ist sie noch zukunftssicher. Denn Steuerberatung wird immer gebraucht.“