Wegen einer am 14.05.2024 in Kraft getretenen Gesetzesänderung empfehlen wir allen Mitgliedern eine Überprüfung der Impressumsangaben auf der eigenen Homepage. 

Am 14.05.2024 haben sich verschiedene gesetzliche Bezeichnungen geändert, die vor allem das Impressum und die Datenschutzerklärung einer Online-Präsenz betreffen. Die Änderungen basieren weitgehend auf europäischen Vorschriften.

Die Digitalisierung in Deutschland gewinnt an Dynamik, besonders bei einem bedeutenden Projekt: dem digitalen Gewerbesteuerbescheid. Bund, Länder und Kommunen, Unternehmen, Steuerberatungen, Haushalts-, Kassen- und Rechnungslegungs-(HKR-)Systemanbieter sowie IT-Dienstleister sind gleichermaßen herausgefordert, den altbewährten, papierbasierten Prozess rund um die Gewerbesteuer in die heutige Zeit zu überführen. Die flächendeckende Umsetzung schreitet zügig voran. Schon ein Drittel der HKR-Hersteller hat auf die Lösung umgerüstet, und mehrere Kommunen in unterschiedlichen Bundesländern haben bereits vollständig digitalisierte Gewerbesteuerbescheide versendet. Die an der Umsetzung beteiligten Partner des Projektes haben nun über den derzeitigen Stand der Umsetzung informiert. 

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Steuerberaterplattform/ besonderes elektronisches Steuerberaterpostfach

Bis Ende 2022 soll die deutsche Verwaltung flächen­deckend digitalisiert sein. So sieht es das „Gesetz zur Verbesserung des Online­zugangs zu Verwaltungs­leistungen (OZG)” vor. Danach sollen Bund, Länder und Kommunen alle Verwaltungs­leistungen über Verwaltungs­portale auch digital anbieten und diese Portale zu einem Verbund verknüpfen. Darüber hinaus muss eine IT-Infrastruktur entstehen, die Bürgern und Unternehmen einen einfachen Zugriff auf diese Leistungen ermöglicht. Vor diesem Hintergrund wird auch dem Berufsstand eine eigene digitale Infrastruktur zur Verfügung gestellt: die Steuerberaterplattform. Ende Juli 2021 hat die Bundes­steuer­berater­kammer (BStBK) das Vergabe­verfahren dazu abgeschlossen. Damit ist der Startschuss für das Projekt gefallen. Bis Anfang 2023 wird nun allen Berufsträgern zunächst ein besonderes elektronisches Steuer­berater­postfach (beSt) zur Verfügung gestellt, mit dem medien­bruchfrei und vor allem rechts­sicher insbesondere mit Verwaltung und Gerichten im digitalen Raum kommuniziert werden kann.

Weitere Informationen: www.bstbk.de/de/themen/steuerberaterplattform